AfterWorkConcert

Montag, 20. April 2026 / 17 Uhr
Auditorium Maximum der Ruhr-Universität Bochum

an der Klais-Orgel: Andreas Boltz (Frankfurt)

 

Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Symphonie Nr. 10 op. 73 „Romane“
· Moderato

André Raison (1640 – 1719)
Antienne sur „Da pacem Domine“

Charles-Marie Widor
Symphonie Nr. 10 op. 73 „Romane“
· Choral

André Raison
Fugue sur „Da pacem Domine“

Charles-Marie Widor
Symphonie Nr. 10 op. 73 „Romane“
· Cantilène

Gustav Holst (1874 – 1934)
· Venus (The Bringer of Peace)
[aus: „The Planets“, arr. Arthur Wills]

Charles-Marie Widor
Symphonie Nr. 10 op. 73 „Romane“
· Final

In Kooperation mit dem Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum

 

Seit Juni 2011 wirkt Andreas Boltz als Dommusikdirektor am Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus.
Er ist künstlerischer Leiter der „Frankfurter Domkonzerte“ und konzertiert in dieser Reihe mehrmals jährlich als Organist mit vorwiegend thematisch orientierten Konzertprogrammen sowie als Dirigent oratorischer Aufführungen.
Im vergangenen Jahr spielte Andreas Boltz Orgelkonzerte u.a. in der Pariser Basilika Sainte Clotilde sowie in den Domen von Erfurt und München.
Zum 500. Jubiläumskonzert in der Reihe der „Frankfurter Domkonzerte“ dirigierte er im Mai 2025 zwei Aufführungen von Ludwig van Beethovens monumentaler „Missa solemnis“ mit dem Vocalensemble und dem Neumeyer Consort auf historischen Instrumenten.
Mit seinem großen Repertoire an Orgelmusik vieler Epochen spielt er jeden Monat auch eine Orgelmatinee im Frankfurter Dom und gastiert häufig als Organist und Chorleiter im In- und Ausland.
Im Sommer 2013 erschien seine erste CD an der Frankfurter Domorgel „Mainmixtures – Komponisten in Frankfurt“, die Nachfolge-Produktion „Main-Stream“ im Herbst 2017 beim Label www.organophon.de.
Ein wichtiger Tätigkeitsschwerpunkt am Frankfurter Dom war neben dem gottesdienstlichen Orgelspiel der Aufbau und die Leitung der Frankfurter Domsingschule mit chorischem Angebot für Jungen und Mädchen zwischen 2011 und 2017.
Im Oktober 2018 erhielt er den Schumann-Preis der Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main für besondere musikpädagogische Leistungen mit dem Aufbau der Frankfurter Domsingschule.
Mit dem Frankfurter Domchor pflegt er die Tradition der Orchestermessen aus Klassik und Romantik im Rahmen der Gottesdienste im Frankfurter Dom, das von ihm gegründete Vocalensemble am Kaiserdom tritt in Projektphasen hauptsächlich für die Gestaltung von konzertanten Angeboten zusammen und setzt hier unter seiner Leitung besondere künstlerische Akzente mit a-cappella Werken von der Renaissance bis zur Moderne wie auch mit oratorischem Repertoire.
Seine breit gefächerte Ausbildung erhielt er an der Musikhochschule Würzburg. Dort erwarb er die Diplom-A- Prüfung in Katholischer Kirchenmusik, die Staatliche Musiklehrerprüfung und das Meisterklassendiplom für künstlerisches Orgelspiel in der Meisterklasse von Prof. Günther Kaunzinger.
Von 1989 bis 1993 war er Assistent des Domkapellmeisters am Kiliansdom in Würzburg.
Zwischen Herbst 1993 und Mai 2011 wirkte er als Regionalkantor des Bistums Mainz in Darmstadt und Dozent für Chorleitung und Orgel am Institut für Kirchenmusik in Mainz.
Seine kompositorische Tätigkeit wurde 1992 beim Internationalen Kompositionswettbewerb in Triest (Italien) mit dem “Premio Speciale” gewürdigt.